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In memoriam Ein Nachruf von |
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Sein Name stand und steht weiterhin für die Wirtschaftsschulen in Bayern, deren Entwicklung er in den vergangenen 15 Jahren entscheidend (mit-)gestaltet und geprägt hat. Im Jahr 2001 ist er als Referent für Wirtschaftsschulen im VLB angetreten und war bis 2008 aktiv tätig. Wir trauern um einen Kollegen, einen Freund und ein langjähriges Mitglied.
Bernhard Zeller hat sich stets als Kämpfer und Fürsprecher der Wirtschaftsschulen in Bayern zu Wort gemeldet hat. Den Worten folgten stets Taten. Wir haben ihm sehr viel zu verdanken.
Charakteristisch für ihn waren die Verbundenheit mit den ihm anvertrauten jungen Menschen sowie sein Pflichtbewusstsein. Beide Tugenden prägten sein Wirken. Gegenseitige Wertschätzung und Achtung der Schülerpersönlichkeit standen stets im Mittelpunkt seines Handelns. Große Bedeutung maß Bernhard Zeller seiner pädagogischen Verantwortung bei. Durch seine freundliche, zuvorkommende Art und Hilfsbereitschaft prägte er eine konstruktive Zusammenarbeit und gute Atmosphäre.
Er verstand es auch mit großem Geschick zu vielen Personen und Institutionen Kontakte zu knüpfen im Interesse seiner Aufgaben. Er konnte auf Gesprächspartner zugehen. Jedes Gespräch war für ihn eine Bereicherung und Bestätigung zugleich. Mit einer für ihn typischen Weitsicht hat er über die Grenzen Bayerns hinaus neue Partner, Ideen und Inhalte gesucht und gefunden, um diese in die Wirtschaftsschulen und in das kaufmännische Schulwesen einzubringen.
Neben den Herausforderungen als Schulleiter der Reischleschen Wirtschaftsschule Augsburg hat er sich im Verband der Lehrer an beruflichen Schulen in Bayern e.V. und als 2. Sprecher der Direktorenvereinigung der bayerischen Wirtschaftsschulen e.V., für die er von 1999 bis heute verantwortlich zeichnete, viele Jahre mit großem Erfolg engagiert.
„Wirtschaftsschulen brauchen langfristige Perspektiven".
Dies war immer die Prämisse für sein Handeln.
Er forderte ein eindeutiges Votum der Entscheidungsträger für die Wirtschaftsschulen verbunden mit realistischen Maßnahmen zur Profilierung und Sicherung dieser Schulart. Darin wurde er bestärkt vor allem durch die hohe Akzeptanz dieser Schulart in der Gesellschaft. Diese gründet sich einerseits auf der Kompetenz sowie dem Engagement der Lehrkräfte und andererseits auf dem klaren Profil dieser Schulart.
Bernhard Zeller wollte jedoch noch mehr für die Wirtschaftsschule erreichen. Er wollte immer ausbrechen aus dem engen Korsett von ständigen Vorgaben und Reglementierungen. Er wusste um das Leistungsvermögen der Lehrer und Schüler an allen Wirtschaftsschulen in Bayern. Sein Ziel war es die Wirtschaftsschule als dritte Säule gleichwertig zu manifestieren, um damit das berufliche Schulwesen auf Dauer zu stärken.
Wichtig waren für ihn insbesondere die Gleichbehandlung der Wirtschaftsschulen, die immer wieder durch eine Verschlechterung der schulpolitischen Rahmenbedingungen gefährdet war und ist, die Sicherung der Berufsschulanrechnungsverordnung auf lange Sicht und die Sicherung der Seminarausbildung an Wirtschaftsschulen, um gerade den jungen Kollegen eine weitere Perspektive zu eröffnen.
Bernhard Zeller hat sich mit großem Engagement und mit Kompetenz für die Wirtschaftsschulen eingesetzt, indem er in den vergangenen Jahren maßgeblich zur Profilschärfung der Wirtschaftschulen beigetragen und sie zu einer anerkannten und zukunftsorientierten Schulart gestaltet hat. Diese Arbeit bereitete ihm sichtlich Freude, wobei ihm dabei seine Ausgeglichenheit und seine innere Ruhe halfen.
Der VLB und alle Wirtschaftsschulen in Bayern verlieren einen Schulleiter und Fürsprecher mit hervorragenden Führungseigenschaften und enormen Engagement, der zudem auch menschliche Wärme und Freundlichkeit ausstrahlte.
Was bleibt, ist ein liebevolles und dankbares Erinnern.Liebe Kolleginnen und Kollegen,
mit großer Bestürzung muss ich Sie vom Tode unseres Kollegen Bernhard Zeller in Kenntnis setzen.
Seit Bernd Zeller am 23.April 1999 zum zweiten Sprecher der Direktorenvereinigung Bayerischer Wirtschaftsschulen gewählt wurde, haben wir gemeinsam versucht die Belange unserer Schulen bestmöglich zu vertreten. Bernd Zeller hat sich von Anfang an als sehr engagierter Vertreter unserer Schulart profiliert. Im VLB hat er mit großem Nachdruck die Interessen der Wirtschaftsschulen durchgesetzt. Zuletzt war ihm das aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr möglich. In der Direktorenvereinigung hatte er noch sehr viel vor.
In den vergangenen 11 Jahren hat mich eine wertvolle Freundschaft mit Bernd Zeller verbunden, die getragen war von gegenseitigem Respekt. Dieser Respekt wurde ihm auch immer von allen entgegengebracht, die mit ihm zu tun hatten. Ich werde Bernd Zeller sehr vermissen und ich bin überzeugt, dass der Tod von Bernd Zeller in unseren Reihen eine große Lücke hinterlassen wird.
Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, den 20. April 2010, um 9 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Pankratius, die Trauerfeier um 11 Uhr auf dem Alten Ostfriedhof statt..
E. Tittes


AZ 17.04.2010






